Von Untergang zu Untergang
Pünktlich zum letztjährigen Weltuntergang, am 19. Mai 2006, wurde dieses Postamt eröffnet mit pituffikschen Eiswürfeln in timbuktischem Bier. Nun ereilte mich eine Attacke unbotmässiger Eitelkeit, und ich habe die Beiträge eines Jahres und eines Tages zu einer "least bad of-compilation" zusammengefasst, mit ein paar anderen im Netz verscherbelten Texten vermengt, in den Copy Shop geschleppt und in Print materialisiert. Eigentlich wollte ich 200 Stück auf edlem Papier in Farbe drucken und diese dann heinzelmännchenartig irgendwo in der Gegend aussetzen, ganz im Sinne der Ästhetik des Nutzlosen. Aber ich hatte mich vertan... Ein Vermögen habe ich verlocht für 25 schnoddrig spiralgebudene, schief geschnittene, zur Unkenntlichkeit geschwarzweisste billigstpapierne Bändchen. Dabei hatte ich doch nur wissen wollen, ob "es" gut in der Hand läge, das "eigene Buch". Mist aber auch! Ein Schuss in den Ofen. Die 25 verschenke ich also an Zeitgenossen, denen ich zu Dank verpflichtet bin, oder ich verkaufe sie an Dumme. Und um denen wenigstens einen theoretischen "Mehrwert" (dass ich so ein Wort in die Tastatur kleistere...) zu bieten, mache ich jetzt hier Tabula rasa und fange von vorne an. Bleibt zu hoffen, dass ich nächstes Jahr schlauer bin. Schildkröte und Kamel bleiben uns selbstverständlich erhalten.
(Bisherige Rubriken bleiben auch erhalten - ich muss sie nur offenbar neu basteln).
Nachtrag 9.9.07: Die zwischen 19.5.06 und 20.5.07 entstandenen Texte sind nun wieder aufgeschaltet, da ich es nicht übers Herz brachte, die Printversion tatsächlich zu verkaufen. Der Vollständigkeit halber: ein Büchlein habe ich gegen ein paar Hosen eingetauscht, das kommt meiner Vorstellung des Gebens & Nehmens sehr nahe. Jemand, der meine Situation kennt, hat mir gegen meinen Willen Geld überwiesen, aber das Mitleid war nicht böse gemeint. Und ein Unbekannter hat ein Exemplar gegen Rechnung bestellt. Sollte er nicht unbekannt bleiben, werde ich ihn zumindest auf einen Kaffee einladen.
(Bisherige Rubriken bleiben auch erhalten - ich muss sie nur offenbar neu basteln).
Nachtrag 9.9.07: Die zwischen 19.5.06 und 20.5.07 entstandenen Texte sind nun wieder aufgeschaltet, da ich es nicht übers Herz brachte, die Printversion tatsächlich zu verkaufen. Der Vollständigkeit halber: ein Büchlein habe ich gegen ein paar Hosen eingetauscht, das kommt meiner Vorstellung des Gebens & Nehmens sehr nahe. Jemand, der meine Situation kennt, hat mir gegen meinen Willen Geld überwiesen, aber das Mitleid war nicht böse gemeint. Und ein Unbekannter hat ein Exemplar gegen Rechnung bestellt. Sollte er nicht unbekannt bleiben, werde ich ihn zumindest auf einen Kaffee einladen.
La Tortuga - 20. Mai, 16:30









