Der Roman - Kapitel 2
DIE RANCH ZU DEN SIEBEN DONNERROHREN
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
Sam kam erst nach dem Mittagessen. Er trug einen Krug Wasser. Unter dem Arm trug er noch etwas: eine lustige kleine Siamesenkatze. "Am Bach war ein finster dreinschauender Mann; er war gerade dabei, das Tier zu ertränken. Ich hinderte ihn daran und bat ihn um das Leben der Katze. Er hat komischerweise erwiedert, ich solle sie mitnehmen," klärte Sam die Umstehenden auf. Alle bewunderten den mutigen, tierliebenden Knecht. Da kam der kleine Peter dahergestolpert, schaute den alten, aber immer noch rüstigen Mann ehrfürchtig an und sprach: "Sami, du bist ein Held, gewiss kommst du einmal in den Himmel!" Der Alte lächelte liebevoll und strich ihm über den wirren, blonden Haarschopf.
Am Nachmittag spielten Juliane und Peter mit der kleinen Siamesenkatze. Es kam keine Langeweile auf. Die Luft flimmerte und strahlte eine unwahrscheinliche Hitze aus. Doch dass störte die Spielenden keineswegs.
(Zeichnung: ein Fünfjähriger mit giraffenlangen Beinen sitzt auf einer Holzkiste und wirft einer ungestalten Katze ein Gewickel Garn zu, während eine Elfjährige, wesentlich kleiner als der Fünfjährige, dafür in feschem Streifenpullover, von der anderen Seite einen Ball auf die Katze abfeuern will.)
Plötzlich rief Sam die Kinder herein. Enttäuscht wantde sich die Katze ab. Sam las aus der Zeitung vor: "Am 25. Juni, (vor zwei Tagen), wurde eine junge Siamesenkatze entwendet. Wer irgendwelche Hinweise hat, soll sich beim Sheriff in der Stadt melden!" "Das ist unsere Katze!" rief Juliane entsetzt. "Müssen wir denn unsere Mizzi wirklich hergeben?" schluchzte Peter. "Sei nicht traurig, du wirst Mieze bestimmt wieder sehen, Peter!" beruhigte Sam, obwohl er nicht wusste, ob es wahr war.
Fortsetzung folgt.
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
Sam kam erst nach dem Mittagessen. Er trug einen Krug Wasser. Unter dem Arm trug er noch etwas: eine lustige kleine Siamesenkatze. "Am Bach war ein finster dreinschauender Mann; er war gerade dabei, das Tier zu ertränken. Ich hinderte ihn daran und bat ihn um das Leben der Katze. Er hat komischerweise erwi
Am Nachmittag spielten Juliane und Peter mit der kleinen Siamesenkatze. Es kam keine Langeweile auf. Die Luft flimmerte und strahlte eine unwahrscheinliche Hitze aus. Doch das
(Zeichnung: ein Fünfjähriger mit giraffenlangen Beinen sitzt auf einer Holzkiste und wirft einer ungestalten Katze ein Gewickel Garn zu, während eine Elfjährige, wesentlich kleiner als der Fünfjährige, dafür in feschem Streifenpullover, von der anderen Seite einen Ball auf die Katze abfeuern will.)
Plötzlich rief Sam die Kinder herein. Enttäuscht wantde sich die Katze ab. Sam las aus der Zeitung vor: "Am 25. Juni, (vor zwei Tagen), wurde eine junge Siamesenkatze entwendet. Wer irgendwelche Hinweise hat, soll sich beim Sheriff in der Stadt melden!" "Das ist unsere Katze!" rief Juliane entsetzt. "Müssen wir denn unsere Mizzi wirklich hergeben?" schluchzte Peter. "Sei nicht traurig, du wirst Mieze bestimmt wieder sehen, Peter!" beruhigte Sam, obwohl er nicht wusste, ob es wahr war.
Fortsetzung folgt.
La Tortuga - 28. Mrz, 10:06









