31
Mrz
2008

Der Roman - Kapitel 8

DIE RANCH ZU DEN SIEBEN DONNERROHREN
Das vorgelagerte Nachwort.

Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
4 Der Tod des Schimmels
5 In der Räuberhöhle
6 Die Rettung
7 Bei den Indianern


8 Werner als Pferdezüchter

"Nun, mein Sohn, weisst du jetzt, welches Handwerk du erlernen willst?" fragte der Vater ernsthaft an Werner gewandt. "Ich habe es mir genaustens überlegt. Ich möchte bei Onkel Ben Pferdezüchter erlernen." erwiderte Werner. Eine Woche später stand Werner neben Onkel Ben, der sich riesig freute, einen so tollen Lehrling zu haben. Er besass 163 57 Pferde. Eines Tages war ein Grizzlybär in die Herde eingedrungen, alle Pferde ergriffen die Flucht. Gerade kam Werner vorbei; zum fliehen war es zu spät, es blieb der Kampf übrig. Er griff nach seinem Dolch, warf, das Messer flog an dem Bären vorbei und spitzte sich tief in den Boden. Der grizzly stürzte sich auf den Jüngling, der geschickt zur Seite sprang. Es entstand ein unglaublicher Ringkampf. Immer wieder konnte der blutschwitzende Werner ausweichen. Er versetzte dem Bären einen heftigen Schlag auf die Schnauze. Werners Gegner taumelte und fiel zurück. Jetzt war die Gelegenheit da; der Junge konnte zum Messer kriechen und es dem gefährlichen Tier in die Brust rammen. Aber oh weh, kaum hatte Werner den Dolch ergriffen, richtete sich der Bär auf. Werner warf, der Grizzly sprang zur Seite und fiel schwerfällig zu Boden. Das Messer steckte in seiner rechten Flanke. Erneut richtete sich das fast zwei Meter grosse Tier auf und rannte auf Werner zu. Dieser duckte sich und verpasste dem Bären einen Stoss in den Magen. Blitzschnell fasste Werner den Dolch, zog ihn heraus und stiess ihn dem Bären ins Herz. Noch einmal machte derselbe einen Versuch aufzustehen, dann fiel er erschöpft und niedergeschlagen auf die Erde. Werner wurde überall gefeiert.
Juliane hatte inzwischen die sieben Gewehre beisammen und konnte den Mustang holen: zwei von den Eltern, 2 von Onkel Ben, eines von Werner und zwei hatte sie selbst gekauft. Jetzt hiess die Farm DIE RANCH ZU DEN SIEBEN DONNERROHREN

ENDE - THE END

Der Roman - Kapitel 7

DIE RANCH ZU DEN SIEBEN DONNERROHREN
Das vorgelagerte Nachwort.

Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
4 Der Tod des Schimmels
5 In der Räuberhöhle
6 Die Rettung

7 Bei den Indianern

Nach fünf Tagen durfte Juliane wieder aufstehen. "Wo ist eigentlich Peter? Ich habe ihn so lange nicht mehr gesehen" fragte Juliane. "Jetzt können wir es nicht mehr länger verheimlichen... Peter ist tot." gab Mr. Fox beklommen zurück. Er erzählte, wie der Unfall geschehen ist. "Mama, darf ich mit Papis Pferd ausreiten?" fragte Juliane, um von dem schrecklichen Thema abzukommen. "Nein, du bist noch zu schwach! Du könntest zusammenbrechen!" entschloss sich Mrs. Fox. Ich werde eben ohne Erlaubnis ausreiten, dachte Juliane verstohlen. Sie schlich sich in den Stall, sattelte Taiga und machte sich aus dem Staub. Ohne es zu wissen, drang sie in die Jagdgründe der Irokesen ein. Bald darauf wurde sie von zwei Spähern erwischt.

(Zeichnung: Links gesatteltes Pferd, etwa viermal so lang wie hoch, aber ganz eindeutig als Appaloosa erkennbar. Indiander in schicken Mokassins und mit zwei Federn auf dem Kopf hält Elfjährige am Schlafittchen gepackt.)

Sie wurde vor den Häuptling geführt. "Ich habe mich von dem Gespräch mit meinen Eltern erholen müssen, sie haben mir gesagt, dass mein Bruder tot ist..." Juliane erzählte dem Indianer die ganze Geschichte. Nach einer langen Redepause versicherte der Häuptling nachdenklich: "Wir werden deinen Bruder suchen. Ich bin fast sicher, dass er lebt." Er sattelte drei Pferde. Juliane stieg auf ihr Pferd; der Häuptling und zwei Krieger folgten dem Beispiel. Als sie an die Höhlen kamen, tappten sie in einen dunklen Gang. Als sie an eine Wand kamen, dauerte es eine halbe Stunde und der Weg war frei. Vor den Vieren lag ein grosses, kunstloses Wasserbecken mit steinigen Ufern. Dort, auf einem grossen Stein sass der kleine Peter, den Kopf in die Hände gestützt. Jetzt schaute er auf und stiess einen Freudenschrei aus. Er rannte auf seine Retter zu und fiel ihnen um den Hals. So schnell wie möglich begab sich der kleine Trupp ans Tageslicht. "Ach, wem gehört dieses Pferd eigentlich?" fragte einer der Krieger. "Meinem Vater. Meines ist 'runtergeknallt worden." entgegnete Juliane. Oh, welch ein Glück, für sieben "Donnerrohre" soll sie einen richtigen Mustang bekommen! Glücklich ritt sie mit Peter nach Hause.

Fortsetzung folgt.
Pituffik

Notizen aus Kangerlussuaq

Das Postamt, der Atlas, die Seekarten.

Tritt ein, lieber Gast, der Hund ist tot. (Aber den Wein musst Du bringen.)

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*****

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Zuletzt aktualisiert: 22. Mai, 22:19

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