Ich dagege lege schon seit vielen jahren bücher ungehemmt weg, wenn ich nach einem drittel (manchmal gebe ich ihnen auch die chance, bis zur hälfte ihre güte zu beweisen) den eindruck gewonnen habe, das ist stuß; oder wenn ich das gefühl habe, dieses erste drittel war jetzt ein derartiger kokolores, das können die letzten 2/3 nie mehr wiedergutmachen -- dann leg ich es weg und empfinde dabei eine immense befriedigung: wieder ein buch, von dem ausgemacht ist, daß ich es nicht lesen muß, und dazu hab ich es nicht einmal zur hälfte lesen müssen.
ich kaufe auch erst dann ein buch, wenn ich es schon gelesen habe und glaube, daß es in den hehren kreis der bücher, in die man immer mal wieder hineinschnuppern will, gehören könnte.
aber noch eine frage an Herrn Keuschnig: welche waren denn die drei weggelegten bücher?
Eines war Dos Passos' "Manhattan Transfer". Blutleer.
Bei Sachbüchern kommt es gar nicht vor, dass ich vorher aufhöre (die dicken Wälzer, die sich zu kompliziert anhören, ignoriere ich sofort). Bei philosophischen Büchern kommt das häufiger vor (Heideggers "Sein und Zeit" zum Beispiel).
ich kaufe auch erst dann ein buch, wenn ich es schon gelesen habe und glaube, daß es in den hehren kreis der bücher, in die man immer mal wieder hineinschnuppern will, gehören könnte.
aber noch eine frage an Herrn Keuschnig: welche waren denn die drei weggelegten bücher?
Mir fallen nicht mehr alle Titel ein.
Bei Sachbüchern kommt es gar nicht vor, dass ich vorher aufhöre (die dicken Wälzer, die sich zu kompliziert anhören, ignoriere ich sofort). Bei philosophischen Büchern kommt das häufiger vor (Heideggers "Sein und Zeit" zum Beispiel).