Warum denn sollte man ununterbrochen lesen - es sei denn, man ist Rezensent oder hat ein entsprechendes Weblog. ;) Das Leben kennt ja mehrere Ausdrucks - und Verwirklichungsformen, deren jede ihre Zeit hat. Die Erkenntnis, daß man bei weitem nicht alle interssanten oder interessant erscheinenden Bücher in seiner Lebenszeit wird lesen können, sollte das Verhältnis zum Lesen und zu Büchern entspannen. Ich selbst werde nicht einmal die Bücher schaffen, die ich bislang in meiner Wohnung angesammelt habe, geschweige denn den monatlichen Zuwachs, den ich mir mit jedem Geldeingang gönne. Eine wirkliche Lesemüdigkeit, die zum totalen Aussetzen des Lesens geführt hätte, kenne ich überhaupt nicht, allerdings eine extreme Verlangsamung des Lesetempos, die durchaus auf Lustlosigkeit schließen läßt. Da ich aber (inzwischen) selten ähnlich gestrickte Bücher hintereinander weg lese, sondern, vielleicht blogbedingt und aus Rücksicht auf meine Leserschaft, möglichst Unterschiedliches lese, findet sich die Freude am Lesen spätestens ein, zwei Bände später wieder ein. Allerspätestens wenn ich ein Buch eines meiner unzähligen Favoriten in die Hände nehme.
Wie fast alle anderen lese ich - fast - alle Bücher bis zum bitteren Ende, da ich nur dann wirklich beurteilen kann / darf, ob ein Buch (unabhängig von meinem eigenen Geschmack) etwas taugt. Denn da gibt es ja Unterschiede.
Abgebrochen habe ich nur Marianne Fritz "Dessen Sprache Du nicht verstehst" mitten in Band 3, allerdings nicht ohne mir einen Neubeginn - irgendwann einmal - fest vorzunehmen, auch wenn es dazu vielleicht nie kommen wird, und mit 16 "Krieg und Frieden", daß ich aber acht Jahre später mit vergrößerter Leseerfahrung und geduldiger zu meinem Gewinn dann doch noch einmal begonnen und wirklich auch beendet habe (was allerdings meiner Bevorzugung von Dostojewskji keinerlei Abbruch getan hat).
Wie fast alle anderen lese ich - fast - alle Bücher bis zum bitteren Ende, da ich nur dann wirklich beurteilen kann / darf, ob ein Buch (unabhängig von meinem eigenen Geschmack) etwas taugt. Denn da gibt es ja Unterschiede.
Abgebrochen habe ich nur Marianne Fritz "Dessen Sprache Du nicht verstehst" mitten in Band 3, allerdings nicht ohne mir einen Neubeginn - irgendwann einmal - fest vorzunehmen, auch wenn es dazu vielleicht nie kommen wird, und mit 16 "Krieg und Frieden", daß ich aber acht Jahre später mit vergrößerter Leseerfahrung und geduldiger zu meinem Gewinn dann doch noch einmal begonnen und wirklich auch beendet habe (was allerdings meiner Bevorzugung von Dostojewskji keinerlei Abbruch getan hat).