Talakallea Thymon - 27. Mrz, 16:28
Andere Länder, andere Sitten. Wir haben damals mit einer Schrift, die sicher unter die Bezeichnung "Schnürlischrift" fallen würde, angefangen, auf vier Hilfslinien, um die Proportionen von Über- und Unterlängen richtig hinzukriegen. Ich glaube, auf Fachchinesisch heißt diese Schrift "Lateinische Antiqua-Schreibschrift". Siehe hier. Irgendwelche Überlegungen, wie man es den Schülern leichter (oder schwerer, hähä) machen könnte, gab's nicht. Es wurde geschrieben, wie die Schrift nunmal ist, basta. Übrigens gehen mir derartige Diskussionen, wie Du sie schilderst, ziemlich auf den Geist. Die Kinder sollen doch nur schreiben lernen, mein Gott! Was kann denn daran so schwer sein. WEnn ihnen dann später die Kringel gefallen, können sie ja selbst entscheiden, ob sie sich kringeln wollen beim schreiben oder nicht.
La Tortuga - 27. Mrz, 17:23
Mich nervt das eigentlich gar nicht, es lächert mich eher. Einfach eine Ausweitung des um sich greifenden Phänomens der künstlichen Problemerzeugung. Habe heute gerade einen Artikel über "disease mongering" gelesen - nichts Neues, aber den Fachausdruck hatte ich noch nie gehört, hübsch! -, das wäre dann die bösartige (nicht mehr lustige) Form desselben Phänomens; jemand verdient sich eine goldene Nase dabei. DAS nervt. Zum Beispiel.










