Der Roman - Kapitel 3
DIE RANCH ZU DEN SIEBEN DONNERROHREN
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
Doch Peter war untröstlich. Er heulte und heulte, bis er abends schliesslich müde in die Kissen sank und einschlief. Er hatte die Katze tief ins Herz geschlossen. Mitten in der Nacht schlich sich Mizzi in Peters Zimmer und rollte sich auf seinem Bett zusammen.
(Zeichnung: überlanges Bett mit skurrilen Bettpfosten, darin riesige Kissen und Decken und eine winzige Fünfjährigennase, auf der Decke eine transparente Katze. Rechts der Szenerie ein perspektivisch abenteuerliches Fensterkreuz.)
Peter wurde früh durch die Sonnenstrahlen geweckt. Die anderen waren längst auf den Beinen. Auf der Farm herrschte reges Leben. Peter schlüpfte in seinen hellblauen Arbeitsanzug und stieg in die Stiefel. Der Vater war schon dabei, Taiga zu satteln. Schnell machte sich Peter auch an die Arbeit. Endlich galoppierten der Vater auf seiner Appaloosa-Stute und der Sohn auf seinem Quarter-Horse-hengst in die Stadt. Als sie beim Sheriff eintraten und die Mieze ablieferten, war Peter den Tränen nahe. Nun war es an der Zeit, dass Peter es nicht mehr unterdrücken konnte und er jammerte laut los. "Aber, aber, mein Junge, wenn man so tapfer ist wie du weint man doch nicht! Kommt, wir reiten zu der Farm!" kommandierte der Sheriff. In einem Körbchen band er die Katze hinten aufs Pferd. Als sie bei der Farm ankamen, freuten sich die Rancher riesig. "Guter Mann, ach bitte, darf ich mit ihnen einmal unter vier Augen sprechen?" bat Peter. "Toll, mein Sohn spricht wie ein Mann," triumphierte Mr. Fox, worauf der Sheriff belustigt grinste. In der Gerätekammer sassen Peter und der Farmer in ihr Gespräch vertieft. Peter hatte vorgeschlagen, die Katze für seine mühsam ersparten fünf Dollars abzukaufen. "Die Mieze kann ich dir leider nicht geben, die hab ich meiner Tochter geschenkt..." dann setzte er fort: "Mizzis Schwester kannst du haben. Sie heisst Pussi. Weil du so tapfer bist, musst du nicht bezahlen. Und übrigens darfst du uns jederzeit besuchen!" Peter kam strahlend mit Pussi auf dem Arm heraus. So glücklich war er noch nie!
Fortsetzung folgt.
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
Doch Peter war untröstlich. Er heulte und heulte, bis er abends schliesslich müde in die Kissen sank und einschlief. Er hatte die Katze tief ins Herz geschlossen. Mitten in der Nacht schlich sich Mizzi in Peters Zimmer und rollte sich auf seinem Bett zusammen.
(Zeichnung: überlanges Bett mit skurrilen Bettpfosten, darin riesige Kissen und Decken und eine winzige Fünfjährigennase, auf der Decke eine transparente Katze. Rechts der Szenerie ein perspektivisch abenteuerliches Fensterkreuz.)
Peter wurde früh durch die Sonnenstrahlen geweckt. Die anderen waren längst auf den Beinen. Auf der Farm herrschte reges Leben. Peter schlüpfte in seinen hellblauen Arbeitsanzug und stieg in die Stiefel. Der Vater war schon dabei, Taiga zu satteln. Schnell machte sich Peter auch an die Arbeit. Endlich galoppierten der Vater auf seiner Appaloosa-Stute und der Sohn auf seinem Quarter-Horse-hengst in die Stadt. Als sie beim Sheriff eintraten und die Mieze ablieferten, war Peter den Tränen nahe. Nun war es an der Zeit, dass Peter es nicht mehr unterdrücken konnte und er jammerte laut los. "Aber, aber, mein Junge, wenn man so tapfer ist wie du weint man doch nicht! Kommt, wir reiten zu der Farm!" kommandierte der Sheriff. In einem Körbchen band er die Katze hinten aufs Pferd. Als sie bei der Farm ankamen, freuten sich die Rancher riesig. "Guter Mann, ach bitte, darf ich mit ihnen einmal unter vier Augen sprechen?" bat Peter. "Toll, mein Sohn spricht wie ein Mann," triumphierte Mr. Fox, worauf der Sheriff belustigt grinste. In der Gerätekammer sassen Peter und der Farmer in ihr Gespräch vertieft. Peter hatte vorgeschlagen, die Katze für seine mühsam ersparten fünf Dollars abzukaufen. "Die Mieze kann ich dir leider nicht geben, die hab ich meiner Tochter geschenkt..." dann setzte er fort: "Mizzis Schwester kannst du haben. Sie heisst Pussi. Weil du so tapfer bist, musst du nicht bezahlen. Und übrigens darfst du uns jederzeit besuchen!" Peter kam strahlend mit Pussi auf dem Arm heraus. So glücklich war er noch nie!
Fortsetzung folgt.
La Tortuga - 29. Mrz, 11:49









