Der Roman - Kapitel 5
DIE RANCH ZU DEN SIEBEN DONNERROHREN
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
4 Der Tod des Schimmels
5 In der Räuberhöhle
"Au, lassen Sie mich los, Sie Pferdemörder! Das war gar nicht ich, der Sie verpetzt hat!" "Ha, ha, ha, das hast du dir so gedacht, hä; nachdem ich Katzen- und Pferdemörder war, werde ich, wenn du nicht endlich schweigst, auch Kindermörder! Ha, ha, ha!" Juliane wurde in eine finstere Räuberhöhle geschleppt. Sofort wurde sie gefesselt. Die Höhle war düster, alte Spinnweben hingen von der Decke herunter. An einem alten hölzernen Tischchen sassen vier Männer. In allen Ecken stappelte sich Schmuggelware an Schmuggelware. Auf dem Fussboden lagen bleiche Knochen herum. Wenn Juliane daran dachte, dass ihr Gerippe veilleicht auch mal hier liegen würde, lief es ihr kalt den Rücken hinunter.
(Zeichnung in Farbe!: fürchterliches Höhleninterieur, in der Mitte an Harassen gelehnt Elfjährige mit dick gefesselten Füssen und den Armen hinter dem Rücken, blaue Hose, grüner Pullover, Mundwinkel hängend, über den ganzen Körper verteilt blutige Wunden. Hinten links zwei wilde Männer beim Zechen. Auf dem Boden eine weisse Ratte, ein Schädel, ein Oberschenkelknochen und eine Wirbelsäule mit neun Rippen, alles in Textmarkergelb, sowie eine brennende Laterne. Wirklich stimmungsvoll!)
Nach etwa zwei Stunden verschwanden die Männer. Aber nach kaum fünf Minuten erschienen die Banditen mit Reisekoffern und Taschen erneut. Sie packten allerlei gestohlene Sachen ein, darunter auch Julianes Halstuch, die Gummistiefel und den Pullover. Ein kleines Zipfelchen des Halstuches schaute noch heraus. Erschrocken stotterte Juliane: "Aber Sie können doch nicht einfach..." "Schweig! Wenn du Glück hast, findet dich jemand, bevor du tot bist! Wir verreisen jetzt nach Belgien, servus, Kleine!" sagte der Mann barsch. Dann verschwanden sie.
Fortsetzung folgt.
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
4 Der Tod des Schimmels
5 In der Räuberhöhle
"Au, lassen Sie mich los, Sie Pferdemörder! Das war gar nicht ich, der Sie verpetzt hat!" "Ha, ha, ha, das hast du dir so gedacht, hä; nachdem ich Katzen- und Pferdemörder war, werde ich, wenn du nicht endlich schweigst, auch Kindermörder! Ha, ha, ha!" Juliane wurde in eine finstere Räuberhöhle geschleppt. Sofort wurde sie gefesselt. Die Höhle war düster, alte Spinnweben hingen von der Decke herunter. An einem alten hölzernen Tischchen sassen vier Männer. In allen Ecken stap
(Zeichnung in Farbe!: fürchterliches Höhleninterieur, in der Mitte an Harassen gelehnt Elfjährige mit dick gefesselten Füssen und den Armen hinter dem Rücken, blaue Hose, grüner Pullover, Mundwinkel hängend, über den ganzen Körper verteilt blutige Wunden. Hinten links zwei wilde Männer beim Zechen. Auf dem Boden eine weisse Ratte, ein Schädel, ein Oberschenkelknochen und eine Wirbelsäule mit neun Rippen, alles in Textmarkergelb, sowie eine brennende Laterne. Wirklich stimmungsvoll!)
Nach etwa zwei Stunden verschwanden die Männer. Aber nach kaum fünf Minuten erschienen die Banditen mit Reisekoffern und Taschen erneut. Sie packten allerlei gestohlene Sachen ein, darunter auch Julianes Halstuch, die Gummistiefel und den Pullover. Ein kleines Zipfelchen des Halstuches schaute noch heraus. Erschrocken stotterte Juliane: "Aber Sie können doch nicht einfach..." "Schweig! Wenn du Glück hast, findet dich jemand, bevor du tot bist! Wir verreisen jetzt nach Belgien, servus, Kleine!" sagte der Mann barsch. Dann verschwanden sie.
Fortsetzung folgt.
La Tortuga - 29. Mrz, 12:12









