Der Roman - Kapitel 7
DIE RANCH ZU DEN SIEBEN DONNERROHREN
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
4 Der Tod des Schimmels
5 In der Räuberhöhle
6 Die Rettung
7 Bei den Indianern
Nach fünf Tagen durfte Juliane wieder aufstehen. "Wo ist eigentlich Peter? Ich habe ihn so lange nicht mehr gesehen" fragte Juliane. "Jetzt können wir es nicht mehr länger verheimlichen... Peter ist tot." gab Mr. Fox beklommen zurück. Er erzählte, wie der Unfall geschehen ist. "Mama, darf ich mit Papis Pferd ausreiten?" fragte Juliane, um von dem schrecklichen Thema abzukommen. "Nein, du bist noch zu schwach! Du könntest zusammenbrechen!" entschloss sich Mrs. Fox. Ich werde eben ohne Erlaubnis ausreiten, dachte Juliane verstohlen. Sie schlich sich in den Stall, sattelte Taiga und machte sich aus dem Staub. Ohne es zu wissen, drang sie in die Jagdgründe der Irokesen ein. Bald darauf wurde sie von zwei Spähern erwischt.
(Zeichnung: Links gesatteltes Pferd, etwa viermal so lang wie hoch, aber ganz eindeutig als Appaloosa erkennbar. Indiander in schicken Mokassins und mit zwei Federn auf dem Kopf hält Elfjährige am Schlafittchen gepackt.)
Sie wurde vor den Häuptling geführt. "Ich habe mich von dem Gespräch mit meinen Eltern erholen müssen, sie haben mir gesagt, dass mein Bruder tot ist..." Juliane erzählte dem Indianer die ganze Geschichte. Nach einer langen Redepause versicherte der Häuptling nachdenklich: "Wir werden deinen Bruder suchen. Ich bin fast sicher, dass er lebt." Er sattelte drei Pferde. Juliane stieg auf ihr Pferd; der Häuptling und zwei Krieger folgten dem Beispiel. Als sie an die Höhlen kamen, tappten sie in einen dunklen Gang. Als sie an eine Wand kamen, dauerte es eine halbe Stunde und der Weg war frei. Vor den Vieren lag ein grosses, kunstloses Wasserbecken mit steinigen Ufern. Dort, auf einem grossen Stein sass der kleine Peter, den Kopf in die Hände gestützt. Jetzt schaute er auf und stiess einen Freudenschrei aus. Er rannte auf seine Retter zu und fiel ihnen um den Hals. So schnell wie möglich begab sich der kleine Trupp ans Tageslicht. "Ach, wem gehört dieses Pferd eigentlich?" fragte einer der Krieger. "Meinem Vater. Meines ist 'runtergeknallt worden." entgegnete Juliane. Oh, welch ein Glück, für sieben "Donnerrohre" soll sie einen richtigen Mustang bekommen! Glücklich ritt sie mit Peter nach Hause.
Fortsetzung folgt.
Das vorgelagerte Nachwort.
Was bisher geschah:
1 Das weisse Kalb
2 Die Vermisstmeldung
3 Mizzis Schwester Pussi
4 Der Tod des Schimmels
5 In der Räuberhöhle
6 Die Rettung
7 Bei den Indianern
Nach fünf Tagen durfte Juliane wieder aufstehen. "Wo ist eigentlich Peter? Ich habe ihn so lange nicht mehr gesehen" fragte Juliane. "Jetzt können wir es nicht mehr länger verheimlichen... Peter ist tot." gab Mr. Fox beklommen zurück. Er erzählte, wie der Unfall geschehen ist. "Mama, darf ich mit Papis Pferd ausreiten?" fragte Juliane, um von dem schrecklichen Thema abzukommen. "Nein, du bist noch zu schwach! Du könntest zusammenbrechen!" entschloss sich Mrs. Fox. Ich werde eben ohne Erlaubnis ausreiten, dachte Juliane verstohlen. Sie schlich sich in den Stall, sattelte Taiga und machte sich aus dem Staub. Ohne es zu wissen, drang sie in die Jagdgründe der Irokesen ein. Bald darauf wurde sie von zwei Spähern erwischt.
(Zeichnung: Links gesatteltes Pferd, etwa viermal so lang wie hoch, aber ganz eindeutig als Appaloosa erkennbar. Indiander in schicken Mokassins und mit zwei Federn auf dem Kopf hält Elfjährige am Schlafittchen gepackt.)
Sie wurde vor den Häuptling geführt. "Ich habe mich von dem Gespräch mit meinen Eltern erholen müssen, sie haben mir gesagt, dass mein Bruder tot ist..." Juliane erzählte dem Indianer die ganze Geschichte. Nach einer langen Redepause versicherte der Häuptling nachdenklich: "Wir werden deinen Bruder suchen. Ich bin fast sicher, dass er lebt." Er sattelte drei Pferde. Juliane stieg auf ihr Pferd; der Häuptling und zwei Krieger folgten dem Beispiel. Als sie an die Höhlen kamen, tappten sie in einen dunklen Gang. Als sie an eine Wand kamen, dauerte es eine halbe Stunde und der Weg war frei. Vor den Vieren lag ein grosses, kunstloses Wasserbecken mit steinigen Ufern. Dort, auf einem grossen Stein sass der kleine Peter, den Kopf in die Hände gestützt. Jetzt schaute er auf und stiess einen Freudenschrei aus. Er rannte auf seine Retter zu und fiel ihnen um den Hals. So schnell wie möglich begab sich der kleine Trupp ans Tageslicht. "Ach, wem gehört dieses Pferd eigentlich?" fragte einer der Krieger. "Meinem Vater. Meines ist 'runtergeknallt worden." entgegnete Juliane. Oh, welch ein Glück, für sieben "Donnerrohre" soll sie einen richtigen Mustang bekommen! Glücklich ritt sie mit Peter nach Hause.
Fortsetzung folgt.
La Tortuga - 31. Mrz, 11:36









