Nach dem Wahlspruch: "Es lebe das ungeplante Leben!" ?
Ich frage mich ja, woran der Wissenschaftler erkennt, welcher Schulabschluß genau für welchen Text zum Verständnisse desselben erforderlich ist. Wie macht man das? Welche Kriterien legt man an?
Und: Ist noch nie jemand auf den Gedanken gekommen, dasß sich die verhütungsbereiten Jugendlichen vielleicht auf anderem Wege als über unverstädnliche Gebrauchsanweisungen informiert haben könnten? Außerdem scheint mir doch schon allein die Bereitschaft, sich mit so etwas lausigem wie dem Präservativ ernsthaft (also en praxei auseinanderzusetzen, ein gewisses Bildungsniveau anzuzeigen.
Piktogramme in den USA? Womöglich solche, die Abbilden, was die Natur so alles vorgesehen hat? -- Unmöglich! Da wäre der Schritt zur Photographie ja nicht mehr weit, und das ist bekanntlich Pornographie und des Teufels.
Ich hab keine Ahnung - Du bist doch Sprachwissenschaftler?!
Lausig oder nicht, immerhin sind auch Viren ungeplantes Leben. :-)
Das Zitat ist natürlich aus dem Zusammenhang gerissen, da es auch der Autor schon aus dem Zusammenhang gerissen aus einer Studie zitiert hat.
Mich enttäuscht, dass das an sich aufwendig recherchierte, ausgewogene, neutrale Buch genau hier in dieselben Fallen tappt wie die übliche Information, z.B. von Ärzten. Essenz: eigentlich ist nur die Pille sicher, dann noch ein paar andere Dinge und das Kondom noch einigermassen, wenn mans auf die richtige Seite abrollt. Natürliche Verhütung ist nicht grad Aberglaube, aber irgendwie unvernünftig. Das macht mich raaaaasend...
(Eigentlich gehts ja v.a. um die Geistesgeschichte, nicht die Methoden an sich. Und dass "natürlich" ursprünglich von Fundi-Christen aufgegleist wurde (paaah... das wusste man seit ewig, es wurde viel getan damits vergessen geht) und heute oft von Öko-Fundis praktiziert wird, ist halt wahr. Aber sicher ist es trotzdem - nur muss man schon lesen können, um es zu lernen.)
Ich frage mich ja, woran der Wissenschaftler erkennt, welcher Schulabschluß genau für welchen Text zum Verständnisse desselben erforderlich ist. Wie macht man das? Welche Kriterien legt man an?
Und: Ist noch nie jemand auf den Gedanken gekommen, dasß sich die verhütungsbereiten Jugendlichen vielleicht auf anderem Wege als über unverstädnliche Gebrauchsanweisungen informiert haben könnten? Außerdem scheint mir doch schon allein die Bereitschaft, sich mit so etwas lausigem wie dem Präservativ ernsthaft (also en praxei auseinanderzusetzen, ein gewisses Bildungsniveau anzuzeigen.
Piktogramme in den USA? Womöglich solche, die Abbilden, was die Natur so alles vorgesehen hat? -- Unmöglich! Da wäre der Schritt zur Photographie ja nicht mehr weit, und das ist bekanntlich Pornographie und des Teufels.
Lausig oder nicht, immerhin sind auch Viren ungeplantes Leben. :-)
Das Zitat ist natürlich aus dem Zusammenhang gerissen, da es auch der Autor schon aus dem Zusammenhang gerissen aus einer Studie zitiert hat.
Mich enttäuscht, dass das an sich aufwendig recherchierte, ausgewogene, neutrale Buch genau hier in dieselben Fallen tappt wie die übliche Information, z.B. von Ärzten. Essenz: eigentlich ist nur die Pille sicher, dann noch ein paar andere Dinge und das Kondom noch einigermassen, wenn mans auf die richtige Seite abrollt. Natürliche Verhütung ist nicht grad Aberglaube, aber irgendwie unvernünftig. Das macht mich raaaaasend...
(Eigentlich gehts ja v.a. um die Geistesgeschichte, nicht die Methoden an sich. Und dass "natürlich" ursprünglich von Fundi-Christen aufgegleist wurde (paaah... das wusste man seit ewig, es wurde viel getan damits vergessen geht) und heute oft von Öko-Fundis praktiziert wird, ist halt wahr. Aber sicher ist es trotzdem - nur muss man schon lesen können, um es zu lernen.)