Zuerst hatte ich sagen wollen, mir wäre lieber, der eine oder andere Schmerz wäre zugunsten einer gleißenden Erfüllung mir erspart und als Quelle für Schönheit verloren gewesen.
Aber das stimmt nicht.
Es ist ein bitteres Los, ich weiß nicht ob alle es teilen, aber meines ist es: Über das Glück nicht schreiben zu können. Ein Los, das seinen eigenen Trost schon in sich hat, nämlich, die Gabe (oder den Zwang), aus Herzweh Gewächse der Schönheit züchten zu müssen. Wenn ich je etwas Schönes verfaßt habe, dann unter dem schwarzen Fittich unerfüllter Liebe, nicht immer zu einer Frau, aber Liebe und nicht erwiderte, oder unmögliche Liebe, die Unmöglichkeit, eins zu werden mit dem Geliebten, war immer der Grund; und es gab kaum eine größere Enttäuschung, als im Liebestaumel zu spüren, daß mir inmitten der Erfüllung und dem Glück ein herber Verlust zuteil wurde und mir die Worte abhanden gekommen waren.
Ja, so eine mittlere Horde sind wir wohl schon, die wir dies Los teilen (die anderen sind deshalb glücklich, weil für sie "nicht schlecht" gut genug ist - wahrscheinlich sind sie die besseren Menschen). Aber was wäre alles nicht, wenn dem nicht so wäre! Es gäbe ja keine Dichtung und keine Kunst und keine Irrenhäuser.
Und was gerade Deine Schmerzgewächse betrifft, auf die möchte ich nicht verzichten. Ich züchte im Keller böse schöne Frauen, die ich den Rhein runterschicke mit einem Dolch im Negligée, Dir das Herz zu verdrehen und Dich mit Unerfüllung zu füllen, damit Du überläufst - und wir dann lesen dürfen. :-)
Zuerst hatte ich sagen wollen, mir wäre lieber, der eine oder andere Schmerz wäre zugunsten einer gleißenden Erfüllung mir erspart und als Quelle für Schönheit verloren gewesen.
Aber das stimmt nicht.
Es ist ein bitteres Los, ich weiß nicht ob alle es teilen, aber meines ist es: Über das Glück nicht schreiben zu können. Ein Los, das seinen eigenen Trost schon in sich hat, nämlich, die Gabe (oder den Zwang), aus Herzweh Gewächse der Schönheit züchten zu müssen. Wenn ich je etwas Schönes verfaßt habe, dann unter dem schwarzen Fittich unerfüllter Liebe, nicht immer zu einer Frau, aber Liebe und nicht erwiderte, oder unmögliche Liebe, die Unmöglichkeit, eins zu werden mit dem Geliebten, war immer der Grund; und es gab kaum eine größere Enttäuschung, als im Liebestaumel zu spüren, daß mir inmitten der Erfüllung und dem Glück ein herber Verlust zuteil wurde und mir die Worte abhanden gekommen waren.
Und was gerade Deine Schmerzgewächse betrifft, auf die möchte ich nicht verzichten. Ich züchte im Keller böse schöne Frauen, die ich den Rhein runterschicke mit einem Dolch im Negligée, Dir das Herz zu verdrehen und Dich mit Unerfüllung zu füllen, damit Du überläufst - und wir dann lesen dürfen. :-)