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    <title>Notizen aus Kangerlussuaq (Das Postamt, der Atlas, die Seekarten.) : Rubrik:Fremdefedern</title>
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    <description>Das Postamt, der Atlas, die Seekarten.</description>
    <dc:publisher>La Tortuga</dc:publisher>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-19T18:48:44Z</dc:date>
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    <title>Notizen aus Kangerlussuaq</title>
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  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4934531/">
    <title>Michael Perkampus: Die Geschichte des Uhrenträgers</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://edition.laermende-akademie.com/neuemoderne/2008/03/23/michael-perkampus-die-geschichte-des-uhrentragers/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;181&quot; alt=&quot;Uhrentraeger&quot; width=&quot;117&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jequetepeque/images/Uhrentraeger.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://edition.laermende-akademie.com/neuemoderne/2008/03/23/michael-perkampus-die-geschichte-des-uhrentragers/&quot;&gt;Michael Perkampus - Die Geschichte des Uhrenträgers - Erzählung&lt;br /&gt;
ISBN 978-3-9523-2363-2, 137 Seiten, Gallimard-Broschur&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr p.-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank für die Einsendung Ihres Manuskripts. Wir haben es mit grosser Aufmerksamkeit und zunehmender Verzweiflung gelesen. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass es nicht nur in unser Programm nicht passt, sondern vermutlich in überhaupt kein Programm eines anständigen, nicht-suizidal veranlagten Verlages. (Mist, ich kann kaum tippen, hab den Krampf im Daumen weil ich 2 Stunden lang Noppenfolie zerquetscht habe). Ausnahmsweise werden wir unsere Ablehnung begründen, weil es diesmal so einfach ist: Ihr Uhrenträger ist sowohl sprachlich als auch inhaltlich in unvorstellbarem Masse unzeitgemäss und verzworgelt. Schamlos und inflationär benutzen Sie Wörter, die gar nicht existieren, wahrscheinlich sind Sie zu faul, den Duden auswendig zu lernen und mit den Wörtern zu schreiben, die allgemein anerkannt und grossteils verständlich sind. Sie kümmern sich nicht im Geringsten um sprachliche und formale Konventionen und halten sich nicht an grammatische Regeln, bemühen sich nicht mal um eine nachvollziehbare Syntax. Regeln gelten schliesslich für alle, auch für Sie. Haben Sie auch nur ein einziges Mal an den zeitgenössischen Leser gedacht? Wie soll er einen Satz entziffern, der mehr als fünf Wörter enthält und sich dazu noch in Nebensätze verästelt? Glauben Sie etwa, dass Sie sich das leisten können? Wer sind Sie eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergäbe Ihre Erzählung irgendeinen offensichtlichen Sinn, könnte man ja noch über die Möglichkeit reden, einen Ghostwriter anzuheuern, um Ihre Ideen umzusetzen (von denen Sie offenbar zu viele haben). Aber es ist beim besten Willen kein roter Faden auszumachen, man weiss zu keinem Zeitpunkt, wo man sich in der Geschichte befindet, geschweige denn warum. Mit einer Skrupellosigkeit, die jedem distinguierten Menschen die Schamröte ins Gesicht steigen lässt, vermischen Sie Träume, historische Gestalten, geographische Schwarzwälder und solides Uhrmacherhandwerk, verquicken all das mit erotischen Phantasien, Blauen Blumen, toten Hunden, schwatzhaften Zwergen und anderen Dingen, die ins Reich der Märchen gehören. Das ist alles ganz und gar unrealistisch! Es ist ein komplettes Durcheinander, lässt logische Chronologie missen (wo Sie auch noch das Wort &quot;Uhr&quot; wie zum Hohn im Titel verwenden!), überhaupt fehlt jegliche Logik. In welcher Zeit leben Sie denn? Sind Sie sich nicht bewusst, dass man so nicht mehr über die Liebe und auch über sonst nichts schreiben kann? Sie täten gut daran, sich einmal bei einem Paartherapeuten darüber ins Bild zu setzen, wie eine moderne Beziehung abläuft. Der heutige Leser will sich mit den Protagonisten identifizieren können. Begreifen Sies endlich: es ist aus und vorbei mit der Romantik, so will niemand mehr leben und deshalb auch nicht lesen!! (Zurück zur Noppenfolie, Übersprungshandlung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie ein sehr verwirrter, paranoider Autor sind, der irgendwie auf die Nachtseite geraten ist oder schon immer dort war. Ihre Erzählung stellt eine ernsthafte Gefahr dar für Sie selbst und andere! Dennoch wünschen wir Ihnen alles Gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U. T. Tortuga&lt;br /&gt;
Cheflektorat / Verlagsleitung / Sekretariat / Reinigungsdienst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Addendum: &lt;a href=&quot;http://laermende-akademie.com/perkampus/wordpress/2008/05/18/was-ich-suche-aus-der-dose/&quot;&gt;Was ich suche aus der Dose&lt;/a&gt; im Bestiarium auf &lt;a href=&quot;http://laermende-akademie.com/perkampus/wordpress/&quot;&gt;P.-s Veranda&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-18T19:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4932244/">
    <title>Woher kann ich Polnisch?</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4932244/</link>
    <description>Seit bald zwei Jahren bastle ich an meiner multiplen Biographie, was sich als zäher erweist als gedacht, zumal sich die literarische Aktivität zu 99% auf Dinge bezieht, die nicht im Entferntesten ich sind. Viel bunter Mörtel ist verbaut, aber immerhin habe ich noch in keiner meiner Biographien einen Mord begangen (wenn man grosszügig von zweidrei Gattenvergiftungen absieht - wohl aber wurde ich selbst ein paarmal ermordet, eine lästige Sache).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, Mauern einzureissen, die ohnhin nicht existieren, wurde und wird immer wieder unternommen. In meiner derzeitigen Lektüre zum Beispiel: Cortázars &lt;i&gt;Rayuela&lt;/i&gt;; niemand wird bestreiten, dass damit ein Meilenstein gesetzt wurde. Danielewski&apos;s &lt;i&gt;House of Leaves&lt;/i&gt; finde ich - nach anfänglicher Begeisterung - eher nicht gelungen; am Ende war ich einfach nur noch müde, und letztlich scheint mir dieses Erzählen nicht bahnbrechend (wohl aber die olympische Leistung der Setzer...). Es ist ja, zieht man die Typo, die Anhänge und das (überaus reiz- und anspruchsvolle) Fussgenote ab, ganz konventionell: Erzählung und Rahmenerzählung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiss, vielleicht hat der polnische Schriftsteller Krystian Bala nun die Schleusen zwischen hüben und drüben geöffnet. Oder er hat sich eines ungeheurlichen Marketingtricks bedient, weil sich sein Buch nicht verkaufte. Oder er ist tatsächlich ein psychopathischer Sadist und Mörder mit einem Hang zur Buchführung. Oder er ist ein Schriftsteller, der sich 25 Jahre Klausur fürs Schreiben mit Kost und Logis verschaffen wollte. Alle Fragen bleiben offen, ist das nicht das eigentliche Ziel? Wer hat den Kommissar erfunden? Oder hat ebendieser das Buch geschrieben? Oder die (wessen?) Ex-Frau? Das Mordopfer, eigentlich ein Verschollener? Haben Journalisten die ganze Geschichte als Ente in die Welt gesetzt? Habe ich geträumt, dass ich heute beim Kaffee diesen Artikel las? Da doch mein Zeitungsabo letzte Woche abgelaufen ist - oder habe ich das in &quot;Amok&quot; gelesen? Hat mir die Buchhandlung wieder ein falsches Buch zugestellt? Woher kann ich Polnisch? Und überhaupt, was hat irgendeins meiner Ichs mit all dem zu tun!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel von David Grann erschien ursprünglich im New Yorker, leider steht nur ein &lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/reporting/2008/02/11/080211fa_fact_grann&quot;&gt;Abstract&lt;/a&gt; zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der gesamte Artikel im &lt;a href=&quot;http://dasmagazin.ch/index.php/amok/&quot;&gt;Magazin&lt;/a&gt; abgedruckt - leider nicht aufgeschaltet, ich hoffe das kommt noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besprechung findet sich in einem ohnehin interessanten Blog namens &lt;a href=&quot;http://absentnarrative.blogspot.com/2008/02/myth-killer-krystian-bala-runs-amok.html&quot;&gt;The Absent Narrative&lt;/a&gt; (der Autor gibt als Beruf &quot;Medium&quot; an, das ist doch vielversprechend).</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T11:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4918198/">
    <title>Angewandte Sprachwissenschaft</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4918198/</link>
    <description>&quot;Dass Sicherheit ein relativer Begriff ist, zeigt sich schon daran, dass selbst die beste Materialprüfung nichts hilft, wenn das Kondom unsachgemäss angewendet wird. (...) Zu solchen Anwendungsfehlern tragen nicht zuletzt unverständliche Gebrauchsanweisungen bei. Nach einer Untersuchung von Sprachwissenschaftlern der University of California in Los Angeles aus dem Jahre 1988 war bei 25 getesteten Kondommarken zumindest eine abgeschlosene High-School-Ausbildung für das Verständnis der Texte notwendig. Bei einigen Texten war sogar ein College-Abschluss erforderlich.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Robert Jütte, Lust ohne Last - Geschichte der Empfängnisverhütung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagt uns das jetzt? ... Mögliche Schlussfolgerungen: Wenn das Licht aus (oder die Kontaktlinse raus) ist, hilft auch ein College-Abschluss nicht. Nicht die Gebrauchsanweisungen sind das Problem, sondern das amerikanische Bildungssystem. Man könnte auf lustige Piktogramme umsatteln. Man sollte vor dem Verlust der Jungfräulichkeit den Crash-Kurs &quot;Chinese for Business&quot; belegen. Sprachwissenschaftler stellen zu hohe Ansprüche an reine textuser. Dass das Kondom eine intuitive Benutzeraussen- und -innenfläche hat, ist ein Trugschluss. Das würde mir am besten gefallen: Hardcore-Leser sind in jeder Liebeslage safer (oder sie können wenigstens das Latexroulette voll geniessen, weil sie gelesen und verstanden haben, was passieren kann).&lt;br /&gt;
Und der berittene Bogenschütze Kassai Lajos sagt (wobei er mehr an Dreifachsalti mitsamt Pferd denn an Kondome dachte): Je mehr wir im Leben nach Sicherheit streben, umso mehr sind wir bereits tot.</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T15:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4905827/">
    <title>Pflege der Ketzergesinnung</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4905827/</link>
    <description>Irgendeine kleine Weigerung ist eine unerlässliche Aufnahmebedingung für die Mystik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die so genannte Wirklichkeit (inklusive Wurzelziehen, doppelter Buchführung, Religionszugehörigkeit usw.) kritiklos hinnimmt, taugt nicht einmal zum Anfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Ereignisse mit der Wahrscheinlichkeit Null können eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Adolf Holl, &quot;Mystik für Anfänger&quot;, einige  Merksätze (Titel des Eintrags stammt aus einer Kapitelüberschrift).</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T21:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4874555/">
    <title>Unwiderruflich</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4874555/</link>
    <description>In my craft or sullen art&lt;br /&gt;
Exercised in the still night&lt;br /&gt;
When only the moon rages&lt;br /&gt;
And the lovers lie abed&lt;br /&gt;
With all their griefs in their arms,&lt;br /&gt;
I labour by singing light&lt;br /&gt;
Not for ambition or bread&lt;br /&gt;
Or the strut and trade of charms&lt;br /&gt;
On the ivory stages&lt;br /&gt;
But for the common wages&lt;br /&gt;
Of their most secret heart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Not for the proud man apart&lt;br /&gt;
From the raging moon I write&lt;br /&gt;
On these spindrift pages&lt;br /&gt;
Not for the towering dead&lt;br /&gt;
With their nightingales and psalms&lt;br /&gt;
But for the lovers, their arms&lt;br /&gt;
Round the griefs of the ages&lt;br /&gt;
Who pay no praise or wages&lt;br /&gt;
Nor heed my craft or art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dylan Thomas, &quot;Deaths and Entrances&quot;, 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lege ich den Homerischen Eid ab: in diesem Geiste will ich arbeiten bis zum letzten Tintentropfen. Seit dem 16. April des Jahres 2008 unserer Scheinzeit als Mitglied der &lt;a href=&quot;http://laermende-akademie.com/akademie/&quot;&gt;Lärmenden Akademie&lt;/a&gt; und als Raubtier- und Getierbändiger des &lt;a href=&quot;http://laermende-akademie.com/perkampus/wordpress/category/bestiarium/&quot;&gt;Bestiariums&lt;/a&gt; auf &lt;a href=&quot;http://laermende-akademie.com/perkampus/wordpress/&quot;&gt;P.-s Veranda&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-19T20:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4856770/">
    <title>Neues von der Gelatine</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4856770/</link>
    <description>Die Verwendungsmöglichkeiten für das essentielle Nahrungsmittel Gelatine sind schier unbegrenzt, Gelatine dient nicht nur der Herstellung von &lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/stories/4772430/&quot;&gt;Büffuschnuder&lt;/a&gt; oder von homemade Gummibärli, nicht nur zur historischen Rekonstruktion meines geliebten Gotenkönigs Gahlarich (von dem jetzt noch immer nichts erzählt ist), sondern auch - beispielsweise - für die &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=iwjhbj4n14o&quot;&gt;Verfilmung grosser Gedichte&lt;/a&gt; (Seamus Heaney, Death of a Naturalist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Gelatine durch Agaragar zu ersetzen, ist wie der Name der vegetabilen Schweinerei schon anklingen lässt, reinste Barbarei; Vegiweicheiertum. Schmeckt nicht. Sieht eklig aus.</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-11T17:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4689951/">
    <title>The Leaden Notebook</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4689951/</link>
    <description>Ich hoffe, ich tue Doris Lessing nicht Unrecht, indem ich ein Fitzelchen ihrer Nobelpreis-Rede aus dem Zusammenhang reisse (schlimmer noch, dieses habe ich aus einem etwas grösseren Fitzelchen herausgeschnitten und zwar, Schande!, ohne zuvor die ganze Rede gelesen zu haben - auf mich zu schiessen ist also legitim):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;...das Schreiben, ein Schriftsteller kommt nicht aus einem Haus ohne Bücher. Wenn man schreiben, wenn man Literatur produzieren will, muss man in enger Verbindung zu Bibliotheken stehen, zu Büchern, zur Tradition.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heisst das?! Dass man von Anfang an satt gewesen sein muss, um kochen zu können? Dass nur diejenigen, die in den Genuss einer Wassergeburt kamen, jemals schwimmen lernen? Welche Bücher meint sie? Wie viele? Was ist mit denen, die erst durch einsame Arbeit erfahren, dass es überhaupt eine Tradition gibt? Haben sie kein Recht auf diese Tradition, wird sie nur über das Geschlecht weitergegeben? Was ist mit denen, deren Laufgitter nicht in einer Bibliothek stand, sondern die sich ihre persönliche Regalfüllung (oder auch nur den Büchereiausweis) über Jahrzehnte hinweg vom Mund absparen?&lt;br /&gt;
Mich treibt der Hunger, wenn es ums Schreiben geht. Deshalb fühle ich mich getroffen (und belle, nein heule). Warum sagt das Doris Lessing, ausgerechnet sie? Müsste nicht gerade jemand mit ihrem Lebenslauf abschätzen können, wohin es führen würde, dächte man diesen Gedanken konsequent weiter, über das Schreiben hinaus?</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-08T18:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4659746/">
    <title>Reisefieber</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4659746/</link>
    <description>unter dem Motto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&apos;m old and tired and full of no coffee.                        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raymond Chandler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturlos besoffen (Whiskey Cola) beim Rucksackpacken (Mammut) und jetzt schon verdammt gut gelaunt. Bis demnächst, ich liebe Euch!</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-29T22:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4641014/">
    <title>&quot;auffällig einfältig&quot;</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4641014/</link>
    <description>Muss gerade ein wenig zitieren aus einem nicht überaus erhellenden Interview im heutigen Tages-Anzeiger zur Gretchen-Frage (denn um die Gretchen dieser Welt geht es), weshalb es massenhaft Paare gebe wie Carla Bruni x Nicolas Sarkozy oder Naomi Campbell x Hugo Chávez, aber keine wie Angela Merkel x Til Schweiger oder Condoleeza Rice x George Clooney (...halten die das nicht nur geheim?!). Nicht erhellend wars deshalb, weil die Theorie eben nichts Neues bietet. Die Antworten gab Ludwig Hasler, Hochschuldozent für Philosophie und Medientheorie, Kolumnist und Referent zu Fragen der Zeitdiagnose. (Zeitdiagnose!! a) geiles Wort! und b) offensichtlich diagnostiziert er auch Zeiten wie die Stein- bis Jetztzeit!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt Augen schliessen und geniessen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Studien belegen, dass eine Frau mit einem IQ über 115 die Männer abschreckt.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Frauen interessieren sich für das Interessante, Männer haben wenig Interesse am Interessanten.&quot;&lt;br /&gt;
(Journi: aber am Schönen?) -&gt; &quot;Ja, doch das Schöne muss dann auch wieder eindeutig oder konform sein, sonst sind sie schnell erschreckt.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Der Chromosomensatz des Mannes - das Y-Chromosom - ist nun mal eine auffällig einfältige Ausstattung.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel &quot;Macht allein ist noch nicht erotisch&quot; wurde durch den Hinweis darauf untermauert, dass unsere Bundesräte für schöne Frauen nicht eben attraktiv seien (wer weiss das schon so genau? Einige davon sind jedenfalls ansehnlicher als Schweiger, oder?, aber ich bin nicht schön genug, um das zu beurteilen). Weitere Erklärungsansätze: Machtmänner wirken anziehender als Männer, die zuhause Eurosport schauen (mmhh... es gibt doch auch Nicht-Machtmänner, die NICHT Eurosport schauen?!? Sonst erschiesse ich mich jetzt gleich). Ein weiterer Vorteil der Machtmänner sei ihr ständiges Unterwegssein, wodurch sie nicht so rasch langweilig würden (es gibt doch auch Männer, die zuhause warten, bis die IQ-115plus-Geliebte von ihren Reisen zurückkehrt oder sie gar begleiten, oder?! Ich glaub ich verwese schon...).&lt;br /&gt;
Wenn ich jetzt noch zugebe, dass ich Sarkozy und Chávez mit Abstand sexier finde als den weichgespülten Kaffeeschaumclooney - von Sonnenuntergang bis -aufgang streiten mit Nicolas und dabei besser Französisch* lernen, aaaahh!, mit Hugo Fallschirm springen und mich an diesen legendären bolivarischen Ohren festkrallen, uuuuhh!, ...dann bin ich wohl definitiv eine Durchschnittsgretchentussi; nur im Gegensatz zu Bruni und Campbell ohne jegliche Chancen. Ich kann aus den Zitaten höchstens einen kümmerlichen Ansatz zur Zeittherapie (Stein bis Jetzt) ableiten: Abschrecken, erschrecken - der Mann ist ein ängstliches Wesen. Man muss ihn also vielleicht nur irgendwie beruhigen, zwischen den Hörnern kraulen, ihn in den Schlaf wiegen, was weiss ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*auf Französisch streiten: tiefste Wunden schlagen, schneiden, stechen, alles ohne ein einziges unanständiges Wort! Das allein ist doch schon so sexy, dass - könnte ich gar nicht lernen. Mein IQ beträgt 79.</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-23T12:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4572495/">
    <title>asco</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4572495/</link>
    <description>&quot;La tierra que habitamos es un error, una incompetente parodia. Los espejos y la paternidad son abominables porque la multiplican y afirman. El &lt;a href=&quot;http://www.migros.ch/DE/Ueber_die_Migros/Werbung_und_Sponsoring/Werbung/Documents/Asco_Reminder_TV_D10_WMV.wmv.wmv&quot;&gt;asco&lt;/a&gt; es la virtud fundamental.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jorge Luis Borges, &quot;El tintorero enmascarado Hákim de Merv&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgloses, unzufriedenes, glückliches neues Jahr wünscht Tortuga allen treuen Besuchern und Zufallsgästen. Ja genau! Erfolg täuscht nämlich und lenkt von echten Spiegeln ab. Zufriedenheit ist etwas für Tote. Tut alles, was ich auch gern täte und tut bloss nicht, was ich tue, denn a) ist es nicht empfehlenswert und b) will ich die einzige sein!&lt;br /&gt;
Herzlich, La Tortuga</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-31T09:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4480485/">
    <title>Blutiger Daumen und ozeanischer Karsumpel</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4480485/</link>
    <description>p. 119: &quot;Existenz ist das, was einer aushalten muss, gefragt oder ungefragt. Kommt von Herausstehen. Wir stehen ins Leere wie ein blutiger Daumen, und solange er steht, kriegt er immer noch mehr ab. Einziehen kannst du ihn nicht. Fehlt die Hand dazu.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p. 320: &quot;Es kommt darauf an, ausgelitten zu haben. Alles vorher ist nicht schön.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Adolf Muschg, &quot;Sutters Glück&quot;, Suhrkamp 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschreibe ich alles. Und werde noch depressiver, indem ich erfahre, dass es sowas Abartiges wie den &lt;a href=&quot;http://science.howstuffworks.com/great-pacific-garbage-patch.htm&quot;&gt;Great Pacific Garbage Patch&lt;/a&gt; gibt. Warum erinnern sich die Götter nicht daran, dass ich nie um ein Leben gebeten habe?!</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-25T22:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4348643/">
    <title>Genau, strukturlos!</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4348643/</link>
    <description>Er hat recht: Alex Capus an der Lesung aus &lt;a href=&quot;http://www.alexcapus.de/buecher.html&quot;&gt;&quot;Eine Frage der Zeit&quot;&lt;/a&gt; in Zürich (&lt;a href=&quot;http://www.alexcapus.de/aktuelles.html&quot;&gt;Video-Clip vom 29. Aug.&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es isch nid wohr, dass ds Läbe di beschte Gschichtä schriibt. Ds Läbe schriibt überhoupt keni Gschichtä. Ds Läbe, dös het ja kei, öh, eh, aso, ke Sinn, gäu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Einspruch?? Jedenfalls Unruhe bei Moderatorin und Publikum.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nei, aso, i meine, zumindescht hets ke Schtruktur. D&apos;Sachä bassierä n-eifach so, mr putzä d&apos;Zähn u gö i d&apos;Migros u si itz doo,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nun wird ihm definitiv das Heft aus der Hand gerissen.)</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-14T13:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4029336/">
    <title>&quot;Die Welt spricht nicht Englisch!</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/4029336/</link>
    <description>Sechs Prozent der Weltbevölkerung haben es als Muttersprache, sechs weitere sprechen Englisch fliessend. Sehr viele Leute können bloss einige Sätze oder Wörter.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
François Grin, Professor für Sprachökonomie</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-03T11:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/3949080/">
    <title>Tbc</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/3949080/</link>
    <description>Hoffnung&lt;br /&gt;
(Alte Spinatwachtel)&lt;br /&gt;
Was geht eher aus:&lt;br /&gt;
Der Atem, die&lt;br /&gt;
Zigaretten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Leisegang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Das musste endlich auch mal zitiert sein. Mir gefällt allein schon sein Name. Rauch ohne Schall, eine ideale Welt.)</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-22T12:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jequetepeque.twoday.net/stories/3415928/">
    <title>Un piano sobre las olas del mar</title>
    <link>http://jequetepeque.twoday.net/stories/3415928/</link>
    <description>(Para Sigifredo Álvarez Coneza)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Este hombre sin ninguna importancia&lt;br /&gt;
está ahí, parado sobre la acera,&lt;br /&gt;
un poco tonto, perdido&lt;br /&gt;
en el gran espacio del día.&lt;br /&gt;
Escribió algunos versos;&lt;br /&gt;
la vida resbaló sobre sus hombros.&lt;br /&gt;
Así, en mitad de la tarde,&lt;br /&gt;
viendo estos robles coronados de rosa,&lt;br /&gt;
está al romper a llorar.&lt;br /&gt;
No busques en su rostro&lt;br /&gt;
la belleza de Robert Redford:&lt;br /&gt;
Su camisa gastada, su pelo blanco&lt;br /&gt;
con todas las canas del mundo:&lt;br /&gt;
Es parte de la gente, que camina despacio&lt;br /&gt;
por esta calle del Vedado calcinada por el sol,&lt;br /&gt;
mientras escucha las palapras de un amigo&lt;br /&gt;
hablando de Ballagas, de Cernuda,&lt;br /&gt;
de un piano que viaja desgranando su música&lt;br /&gt;
por encima de todas las olas del mar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domingo Alfonso (Cuba)</description>
    <dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://jequetepeque.twoday.net/topics/Fremdefedern&quot;&gt;Fremdefedern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 La Tortuga</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-09T11:18:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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